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Kurzgeschichten

Willkommen im Tempel der Kurzgeschichten. Hier sind kleinere Geschichten mit möglicherweise bekannten Gesichtern auffindbar. Viel Spaß beim Stöbern. 

World of Leseproben

In einer Leseflaute festhängen ist für keinen Bücherwurm schön. Aber keine Angst: Mit den Exklusiveinblicken in meine neuesten Werke, kann ich sicher Abhilfe schaffen. :-)

World of Novellas

Wer nimmt sich nicht gerne etwas Lesevergnügen für Unterwegs mit? Hier findet man auch gerne Bücher, die in jede Hosentasche passen, wenn man sich nicht mit kompakten Büchern plagen will. 

Tempel der Kurzgeschichten

In jedem Tempel finden sich kleine Überraschungen. Dieser hier bildet da keine Ausnahme. Wunderbare Kurzgeschichten mit möglicherweise bekannten Gesichtern. Das fasziniert jeden Menschen, oder?

World of Leseproben

Hier finden sie einige erste Zeilen, von neuen Büchern, auf die sie sich freuen können. 

Sie sind in Angriffsstellung gegangen und ein Mann mit auffälligen Schulterplatten an der Rüstung lässt seine durchdringende Stimme vernehmen. „Halt, Dämon! Im Namen der Kirche, entferne dich von diesem Kind!“, brüllt er so laut, dass es im ganzen Dorf zu hören sein muss. Die bewaffnete Gruppe hat zwei Leute auf dem großen Doppelbett gestellt. Ein Mann, der das Handgelenk einer jungen Frau sachte in den Händen hält, blickt verwirrt auf die Szenerie. Der Mann hat eine ungesund blasse Hautfarbe. Ein Vampir. Wesen, die als Monster verschrien sind und nachts, auf der Suche nach Blut, unsere Städte durchstreifen sollen. In den Lehren der Kirche steht, dass man Vampiren besser nicht zu nahekommt. In der beschriebenen Situation würde man wohl erwarten, dass der Vampir die Zähne zeigt und zum Angriff auf die heiligen Diener übergeht oder flink durchs Fenster entschwindet. Nichts davon geschieht. Stattdessen zuckt das Wesen der Nacht ängstlich zusammen, lässt die Hand der jungen Frau sinken und zittert in blanker Panik. Die junge Frau allerdings streicht ihr Kleid glatt und verstellt den Soldaten der Kirche mutig den Weg zu dem Vampir. „Bitte, so hört mich doch an!“, fleht sie laut. „Er hat mir nicht das geringste Leid zugefügt. Er versteckte sich in unserem Vorratskeller vor Angreifern und ist schwer…“, sie kämpft mit ihren Tränen. Doch ein jüngerer Ritter der Kirche packt die Frau rücksichtslos an der Schulter, bevor sie den Satz beenden kann. Im nächsten Moment schleudert er sie gar unsanft zu Boden.

World of Novellas

Nicht jeder will sich mit sperrigen Büchern in der Handtasche oder im Aktenkoffer rumplagen. Für das platzsparende Lesevergnügen findet ihr hier sicher genug. :-)

Nach mehreren Jahren in einem Gitarrenkoffer, erblicken die Aufzeichnungen dieser jungen Sängerin zum ersten Mal wieder das Licht der Welt. Begonnen kurz nach Ende eines furchtbaren Bürgerkrieges, handelt das Tagebuch der jungen Rue davon, wie sie alleine in das Land hinauszieht, um für Jene zu singen, die jeder Krieg am Ende fortwirft: Die Soldaten die überlebten. Fest entschlossen die Dinge zum Besseren zu wenden, blickt sie in Abgründe, die ihr während des Krieges unter dem Schutze der Rebellion verborgen geblieben sind und entdeckt gleichsam Sterne, die gar nicht so hell zu leuchten schienen. Am Ende bleibt jedoch immer eine Frage: Wo ist der Wert vom Leben in all den Idealen von Freiheit und Recht?

(Hier zu finden: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1072956013)
(Außerdem auch hier: https://buchshop.bod.de/journal-of-the-minstrel-life-is-a-story-story-one-svenia-griebel-9783711548245)

Das Leben als Autorin ist um Einiges härter, als die Bundeswehr. Da ist sich zumindest Freyja Claasen sicher. Es gibt nunmal gewisse Regeln, die man befolgen muss, wenn man ernst genommen werden möchte. Dazu gehört eben auch, dass nicht alle Charaktere den fiktionalen Krieg überstehen können und das auch die Ehe nicht davor schützt, dass Bande auseinandergerissen werden. Das sieht Captain Jaeta, die Figur, der Freyja den Witwenstatus zugedacht hat, jedoch ganz anders und steht prompt bei ihrer Erschafferin auf der Matte, um ihr gehörig die Meinung zu geigen.



(Auffindbar hier: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074365214)

World of Buchtrailer

So wie der Winter zum Frühling wird, so entstehen auch stets neue Bücher. Ich bilde da keinerlei Ausnahme. Wer jetzt schon neugierig auf das Neueste vom Neuen ist, der kann hier schon mal gern einen Blick riskieren. :-) <3

Ach ja, Strandkörbe. Egal ob südseeähnliche Sonne oder Sauwetter, jeder macht es sich gerne in ihnen gemütlich. Sie wurden zum Ausspannen in der Sonne erfunden, bieten Schutz vor überraschendem Regen und gerade jetzt sitze ich im Halbschlaf in einem solchen Strandkorb, während das Filmteam um mich herum aufbaut. Warum müssen wir nochmal genau um sechs Uhr in der früh erscheinen, wenn der Aufbau für die neuen Szenen noch nicht mal ganz beendet ist? 

Ich weiß nicht genau, weshalb sie diese Insel für den Dreh ausgewählt haben, allerdings klingt es schon ziemlich interessant, dass die Eichenbäume auf dieser Insel auf Gebete antworten sollen. Das gilt als eine der vielen Legenden, die sich um diesen Ort ranken und da Legenden die Vergangenheit wachhalten sollen, steckt in ihnen doch immer auch etwas Wahrheit. Oder, um es weniger dramatisch auszudrücken, man hört diesen Geschichten einfach gerne zu, die die Bewohner der Insel über einige Mädchen hier erzählen. Es erscheint mir manchmal ein wenig seltsam, doch wenn du bei deiner Ankunft erlebst, wie das Licht des aufgehenden Mondes vom Himmel auf die Blätter eben dieser besonderen Eichen fällt, bist du bereit eine Menge zu glauben. Ich weiß nicht genau auf welche Gebete die Eichenbäume geantwortet haben, und auch wenn nicht jeder Mensch hier den Namen dieser Mädchen weiß, sind sie doch Berühmtheiten auf der Insel. 

Das hat allerdings seine Sonnen- und seine Schattenseiten. Niemand weiß das besser als ich. So wie ich mich als Schauspieler mit Menschen rumärgern muss, die meine Arbeit nicht unbedingt zu schätzen wissen, so haben wohl auch diese Mädchen ihre Feinde. Zumindest gibt es einen Haufen Leute, die es absolut nicht verschmerzen können, dass man ihnen bei ihren Plänen für diese Insel dazwischenfunkt. Auch solche Leute kenne ich, obwohl ich mir wünschte, dem wäre nicht so. Die Situation klingt fast so, wie aus einem Drehbuch gerissen: Ein kleiner Ferienort fällt in harte Zeiten, ein Haufen Immobilienhaie will die ganze Insel aufkaufen, überall Luxusanlagen aufmachen und einen Großteil der Insel mit Beton zukleistern, damit alles, was die Insel ausgemacht hat, schließlich verschwindet. Am Ende vertreiben sie dann auch den letzten Einheimischen. Zumindest scheint das der genaue Plan zu sein, denn wie in jedem guten Drehbuch, gibt es auch hier eine Handvoll Helden, die den Schurken in die Parade fahren. Das sind offensichtlich diese Mädchen gewesen. Manche halten sich mittlerweile etwas bedeckter, während manch andere immer noch versuchen neue Aufmerksamkeit auf diese Insel zu lenken und dabei sehr laut sind. Wenn ich es mir recht überlege, dann war das wohl der Grund, weshalb die Produktionsfirma diesen Ort für die Strandszenen gewählt hat. 

Wo wir gerade vom Drehen sprechen, das Geschrei unseres Regisseurs reißt mich aus der schläfrigen Trance. Der Regisseur ist wirklich ein guter Kerl, aber sein Temperament war schon immer ein wenig hitzig. Dieses Temperament wendet sich in diesem Moment gegen eine kleine Gruppe Mädchen, die hinter der Absperrung stehen, um einen Blick aufs Filmset erhaschen zu können. Kann man es ihnen verdenken? Wann bekommt man schonmal sowas zu sehen? Mit dem Ärmel meines dünnen Shirts, ich bin noch nicht in Kostüm und Make-Up, reibe ich mir über die Augen und räkle mich aus dem Strandkorb. Es ist Zeit, dass ich die Wogen glätte, bevor was Schlimmeres passiert.